Zur Situation am Amazonas
Bereits 2030 könnte die Hälfte des Amazonaswaldes verschwunden sein.
Die schlimme Trockenkrise von 2005, bei der Millionen Fische starben, Flussarme zu kümmerlichen Rinnsalen verebbten und der Regenwald mit verheerenden Feuern zu kämpfen hatte, könnte bald schon zur Normalität werden. Ursache dafür ist der Klimawandel, aber auch die steigende Nachfrage nach Holz und Fleisch, die eine zunehmende Abholzung des Regenwaldes zur Folge hat.
Unterstützt wird die Abholzung des Regenwaldes durch die Politik: "Präsident Lula da Silva möchte mit Exporten den Staatshaushalt sanieren und subventioniert in großem Stil die industrielle Landwirtschaft", so Martin Kaiser von der Umweltschutz-Organisation Greenpeace. Zur Expansion wird billiges Neuland benötigt – und das findet man in Amazonien. Eine weitere Einnahmequelle sind Biodiesel und Ethanol, die aus Zuckerrohr gewonnen werden. Der Treibstoffmarkt treibt brasilianische Firmen dazu, Felder am Amazonas zu gewinnen und weitere Teile des Regenwaldes zu zerstören.
Die Abholzung des Regenwaldes birgt unter Anderem die Gefahr, dass der Regenwald mit den entstandenen Lücken durch Sonne und Wind immer mehr ausgetrocknet wird. Die unvermeidbare Konsequenz: Feuer greifen schneller und einfacher um sich. Auch produziert der Regenwald seine Niederschläge zu einem großen Teil selbst, da er viel Feuchtigkeit ausdünstet. Je trockener der Regenwald wird, desto kürzer wird die Regenzeit.
Der Regenwald-Experte Daniel Nepstad vom Woods Hole Research Center beschreibt den Teufelskreis folgendermaßen: "Einige aufeinander folgende Dürrejahre bei gleichzeitiger starker Entwaldung führen dazu, dass riesige Gebiete entflammen. Der aufsteigende Rauch verhindert, dass sich Wolken bilden, es fällt noch weniger Regen - ein Teufelskreis."
Die schlimme Trockenkrise von 2005, bei der Millionen Fische starben, Flussarme zu kümmerlichen Rinnsalen verebbten und der Regenwald mit verheerenden Feuern zu kämpfen hatte, könnte bald schon zur Normalität werden. Ursache dafür ist der Klimawandel, aber auch die steigende Nachfrage nach Holz und Fleisch, die eine zunehmende Abholzung des Regenwaldes zur Folge hat.
Unterstützt wird die Abholzung des Regenwaldes durch die Politik: "Präsident Lula da Silva möchte mit Exporten den Staatshaushalt sanieren und subventioniert in großem Stil die industrielle Landwirtschaft", so Martin Kaiser von der Umweltschutz-Organisation Greenpeace. Zur Expansion wird billiges Neuland benötigt – und das findet man in Amazonien. Eine weitere Einnahmequelle sind Biodiesel und Ethanol, die aus Zuckerrohr gewonnen werden. Der Treibstoffmarkt treibt brasilianische Firmen dazu, Felder am Amazonas zu gewinnen und weitere Teile des Regenwaldes zu zerstören.
Die Abholzung des Regenwaldes birgt unter Anderem die Gefahr, dass der Regenwald mit den entstandenen Lücken durch Sonne und Wind immer mehr ausgetrocknet wird. Die unvermeidbare Konsequenz: Feuer greifen schneller und einfacher um sich. Auch produziert der Regenwald seine Niederschläge zu einem großen Teil selbst, da er viel Feuchtigkeit ausdünstet. Je trockener der Regenwald wird, desto kürzer wird die Regenzeit.
Der Regenwald-Experte Daniel Nepstad vom Woods Hole Research Center beschreibt den Teufelskreis folgendermaßen: "Einige aufeinander folgende Dürrejahre bei gleichzeitiger starker Entwaldung führen dazu, dass riesige Gebiete entflammen. Der aufsteigende Rauch verhindert, dass sich Wolken bilden, es fällt noch weniger Regen - ein Teufelskreis."
Zur Situation / The Situation
